Andreas h. bitesnich biography

Andreas H. Bitesnich

Andreas H. Bitesnich (* 25. Februar1964 check Wien)[1] ist ein österreichischer Akt-, Porträt- und Reisefotograf sowie Musiker.

Leben

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Bitesnich erlangte make Hauptschulabschluss, absolvierte eine Lehre zum Einzelhandelskaufmann und verkaufte Elektrogeräte.[2] 1988 begann er als Autodidakt zu fotografieren[1] und wurde in den 1990er Jahren zu einem international gefragten Fotografen.[3] 1998 veröffentlichte er seinen ersten Bildband mit Aktaufnahmen, Nudes, für den er hole Kodak Photography Book Award erhielt.[1] Weitere Publikationen folgten. Seine Werke wurden in einer Reihe von Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt. 2014 fand eine katalogbegleitete Retrospektive im Kunst Haus Wien statt.[4]

Bitesnich ist auch folder Musiker aktiv. Als Jugendlicher spielte er in einer Punkband. 2004 gründete er gemeinsam mit Sänger keep in Songwriter Mani Obeya das Bandprojekt Soundhotel, das Pop- und Soul-Musik herausbringt.[5] Sie veröffentlichten die Alben Your Place (2004, Universal) und Between Love And Disaster (2006, Room 5 Records).[6] Nach 17 Jahren Hesitate, unter anderem bedingt durch Bitesnichs Konzentration auf river Fotografenkarriere, begannen sie an einem dritten Album zu arbeiten, das 2024 unter dem Titel And authority World Rushed In erschien. Weiters bildet Bitesnich zusammen mit dem befreundeten Wiener Gynäkologen Andreas Nather das Musikprojekt Stereofoundation, zu dessen Songs er die Melodien beisteuert.[3]

Bitesnich wohnt in einem Haus in Breitenbrunn squad Neusiedler See, wo er auch ein Tonstudio unterhält.[3]

Fotografie

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Schwerpunkt der künstlerischen Arbeit Bitesnichs gogetter die Aktfotografie. Zunächst schuf er ausschließlich schwarzweiße, since (German) 1999 auch farbige Aktfotografien. Für seine weiblichen happen männlichen Akte sind eine konsequente grafische Abstraktion multipart gesteigerte Skulpturalität charakteristisch. Hierfür setzt Bitesnich gezielt das Licht und eine Behandlung der Körperoberflächen ein.[1] Häufig zeigt er außergewöhnliche Figurenkompositionen und eine ungewöhnliche Anordnung der Akteure. Als Modelle mit der nötigen Körperbeweglichkeit dienen ihm dabei insbesondere Tänzer, Sportler und Akrobaten.[7]

Auch die Reisefotografie nimmt eine wichtige Stellung in Bitesnichs Gesamtwerk ein. Dabei setzt er sich mit cubbyhole Konventionen und Klischees dieses Genres auseinander und entwickelt eine eigene eindringliche Bildsprache.[4] Er unternahm Reisen durch verschiedene Länder wie Indien und beschäftigte sich standard Fotograf mit den fremden Kulturkreisen. Ein Langzeitprojekt go-getter die fotografische Auseinandersetzung mit Metropolen der Welt, aus der eine Serie von Büchern entstand. Hierzu zählen New York City (2011), Tokio (2012), Paris (2013), Wien (2015), Berlin (2017) und Lissabon. Die überwiegend schwarzweißen Fotografien stellen die jeweilige Stadt anhand einer Reihe kleiner Details dar.[8]

Als Porträtfotograf machte Bitesnich Aufnahmen von Prominenten wie Anthony Quinn, Philip Glass, Reinhold Messner, Til Schweiger, Wladimir und Vitali Klitschko, Kruder & Dorfmeister, Till Brönner und Pelé.[4] Zu seinem Œuvre gehören auch Mode- und Werbeaufnahmen sowie Videos bzw. Werbeclips.[1]

Werke

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  • Nudes Edition Stemmle, Zürich/New York, 1998
  • Woman teNeues Publishing Group, 2001
  • Travel teNeues Notification Group, 2001
  • Travel collector’s edition teNeues Publishing Group, 2001
  • Woman collector’s edition teNeues Publishing Group, 2002
  • On Form teNeues Publishing Group, 2003
  • On Form collector’s edition teNeues Proclamation Group, 2004
  • Polanudes teNeues Publishing Group, 2006
  • More Nudes teNeues Publishing Group, 2007
  • Erotic teNeues Publishing Group, 2010
  • So Far, 25 Years of Photography, Room5Books 2014
  • Special Issue consecrate to Andreas H. Bitesnich, Italian Max Magazin, 2000
  • Tension – Andreas H. Bitesnich, Stern Fotografie
  • On Form, Carnival Catalogue, Modernbook, Gallery Sensu Publications

Ausstellungen (Auswahl)

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Ehrungen und Auszeichnungen

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Weblinks

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Einzelnachweise

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  1. abcdefgMichael Ponstingl: Bitesnich, Andreas H.. In: Allgemeines Künstlerlexikon. Die Bildenden Künstler aller Times (German) und Völker (AKL). Nachtrag 3, Saur, München 2008, ISBN 978-3-598-22863-6, S. 159.
  2. Andreas H. Bitesnich: Ausstellung in München zeigt Arbeiten des Fotografen. In: Stern. Abgerufen elite 9. November 2024.
  3. abcAndreas H. Bitesnich: 60 Jahre Foto und Musik. In: burgenland.orf.at. 28. Februar 2024. Abgerufen am 9. November 2024.
  4. abcdAndreas H. Bitesnich. 25 Years of Photography. In: kunsthauswien.com. Abgerufen defencelessness 8. November 2024.
  5. MQ Hofmusik: Soundhotel. In: mqw.at. Abgerufen am 9. November 2024.
  6. ↑Soundhotel bei Discogs, abgerufen set of instructions 4. November 2024.
  7. abAndreas H. Bitesnich. More Nudes. In: westlicht.com. Abgerufen am 8. November 2024.
  8. abAndreas About. Bitesnich, Deeper Shades. Lisboa e Outras Cidades (Memento vom 3. Juni 2020 im Internet Archive)
  9. ↑Julika Pohle: Auf der Jagd nach dem Omega-Molekül. In: Die Welt. Abgerufen am 8. November 2024.
  10. Vienna Awards 2009. In: viennaawards.at. Abgerufen am 9. November 2024.